Inga Lachmund- Osteopathiepraxis in Biebertal

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Nach meiner Ansicht haben wir in Biebertal eine sehr gute medizinische Versorgung. Ergänzt wurde diese im März 2021 durch Inga Lachmunds Osteopathie-Praxis. Die ausgebildete Physiotherapeutin hat sich im Laufe der Jahre weiter qualifiziert als Heilpraktikerin und Osteopathin.
Da ich selber seit Eröffnung der Praxis bei ihr in Behandlung bin, habe ich Frau Lachmund interviewt.

Ich fragte Frau Lachmund, wie ihre Erwartungen waren und wie es nach 15 Monaten aussieht. Ums kurz zu sagen: Die Erwartungen wurden übertroffen, die Praxis ist ausgebucht, und neue Patient/innen müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen. Versuchen sollte man es dennoch, denn vor allem bei Kleinkindern ist die Behandlung meist nach wenigen Anwendungen erfolgreich. Aber hören Sie selbst:

Nur wenige Menschen können mit dem Begriff Osteopathie auf Anhieb etwas anfangen. Darum habe ich es hier kurz skizziert. Im Interview erläutert Frau Lachmund die Hintergründe genauer.
Die Osteopathie ist eine reine Manualtherapie, d. h. die Behandlung wird nur mit den Händen durchgeführt.
Der Körper wird als Einheit angesehen: Alles beeinflusst alles.

Man unterscheidet drei Behandlungszweige:
1. Die parietale Osteopathie (parietal = nach der Körper- oder Organwand hin gelegen) beschäftigt sich mit Knochen und Gelenken. Aber auch die weicheren Teile wie Bänder, Sehnen, Faszien gehören dazu.
2. Bei der viszeralen Osteopathie (visceral = die Eingeweide betreffend) werden die inneren Organe des Körpers und ihre Aufhängungen auf Bewegungseinschränkungen behandelt.
3. Die cranio-sakrale Osteopathie widmet sich der Behandlung des Hirnschädels (Cranium) und des Kreuzbeines (Os sacrum). Vor allem nach Unfällen kommt es zu Verschiebungen der Knochen, die oft langdauernde Schmerzen zur Folge haben.

Lieblingspatient/in? Man sieht die einzelnen Platten, aus denen der Schädel besteht. Auch beim Erwachsenen haben sie noch eine minimale Beweglichkeit

Der Begriff Faszien kam in den letzten Jahren zunehmend ins Gespräch. sogar in Sportvereinen wird Faszien-Gymnastik angeboten. Eigentlich handelt es sich nur um die dünne, sehnenartige Haut, die jeden Muskel umgibt (Wer größere Fleischstücke selber zubereitet, entfernt vor dem Braten diese Haut, d.h. die Faszien). Bei Unfällen und Operationen kommt es oft zu Zerstörungen, die die ganze Funktion beeinträchtigen.

Literatur: z.B. Thomas Myers, Anatomy Trains: Myofasziale Leitbahnen (für Manual- und Bewegungstherapeuten) 2015

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